Sie waren die Jury – Ihre Stimme zählte!

Stimmen Sie jetzt ab!

Das Netzwerk Agrarmedien suchte 10 Wochen deutschlandweit Familien aus der Landwirtschaft die generationenübergreifend innovative Betriebskonzepte umsetzen, indem sie den Betrieb für die Zukunft fit machen, das Leben im Dorf bereichern, ihre Heimat oder das Bild der Landwirtschaft in der Gesellschaft verbessern.

Aus zahlreichen Bewerbungen dürfen wir Ihnen die 12 Finalisten mit Ihren Vorreiterprojekten vorstellen. Stimmen Sie nun bis zum 23. September ab und küren Sie somit die „Agrar-Familie 2019“ – der Gewinnerfamilie winken 7.000 € (2. Platz: 3.000 € / 3. Platz: 2.000 €).

Alle Familienprojekte im Überblick:

Erlebniswelt Milchviehbetrieb

Auf dem Wieser-Erlebnisbaurnhof vermitteln Sonja und Stephan Hörmannskirchner gemeinsam mit ihren Kindern Anton, Josephine und Lorenz sowie den Altenteilern Marianne und Toni Besuchern den Alltag auf einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Veranstaltungsangeboten für Firmen und Vereine, Erwachsene und Kinder betreiben sie eine Bauernhofgastronomie mit eigenem Brotbackhaus und bieten sogar Hüttenabende im Naturstammhaus an.

A2-Milch vom Allgäu Hof

Andrea und Michael Müller aus Bad Wurzach-Starkenhofen haben mit der selbst erzeugten A2-Milch eine Passion gefunden. A2 steht für eine Milch, die von Menschen mit einer Unverträglichkeit oder mit Allergien besser vertragen wird. Sie wird in der hofeigenen Molkerei schonend verarbeitet und direkt in der Region erfolgreich vermarktet.

Landwirtschaft hautnah erleben

Feriengäste können auf dem Erlebnisbauernhof Faß die Drei-Generationen-Familie bei den täglichen Arbeiten auf dem Milchviehbetrieb tatkräftig unterstützen. Nicht nur den Urlaubern wird die Landwirtschaft nähergebracht, dreimal wöchentlich bietet die Familie Hotelgästen aus der Umgebung, Schulkindern und anderen Interessierten Hofführungen an.

Von Generation zu Generation

Auf dem Lindenhof im südbadischen Schwanau greifen bei den Betriebsabläufen wie auch innerhalb der Familie alle Rädchen ineinander. Rinder- und Schweinemast, Schlachtung und Verarbeitung, Direktvermarktung und Lohnarbeiten – alles ist aufeinander abgestimmt. 2017 übergaben Reinhard und Bärbel Frenk den Betrieb an Sohn Thomas und dessen Frau Anja.

Alles rund um den Wein

4 Generationen, 13 Personen zwischen 3 und 94 Jahren: Bei Familie Hahn packt jeder mit an. Neben dem Weingut mit Direktvermarktung fordert auch der Ackerbau viel Einsatz. Kundenbetreuung, Weinbergsarbeiten, Weinfeste, Kellerwirtschaft bis zu hin zu allen landwirtschaftlichen Tätigkeiten – die Aufgaben sind vielseitig.

Soziale Landwirtschaft auf dem Biohof

Erlebnisbäuerin Christin Ebenbeck führt mit Ihrem Mann Andreas einen Biobetrieb mit zwei Hereford-Mutterkuhherden und Pensionspferdehaltung. Ihr Ziel ist es, dabei auch anderen Landwirtschaft und Natur näherzubringen. Dazu unterhält Familie Ebenbeck eine Kooperation mit einem Kinder- und Jugendheim.

Vom Milchvieh zum Wagyu-Rind an historischer Hofstelle

Auf dem denkmalgeschützten Hof unternimmt Familie Schwarz mit viel Elan zahlreiche Schritte, um den Betrieb weiterzuentwickeln. Während Vater Karl und Sohn Dominik von der Milcherzeugung in Anbindehaltung auf Wagyu-Fleischrinder umgestellt haben, leiten Mutter Birgit und Tochter Jennifer die Direktvermarktung.

Von der Schnauze bis zum Schwanz

Die Gründung ihres Rindermastbetriebs „Die Schwarze Kuh“ schulterte Familie Mundry mit wenig Startkapital, dafür mit vielen helfenden Händen. Seit 2015 züchtet und mästet Familie Mundry im Nebenerwerb Angusrinder und vermarktet das Fleisch direkt über den hofeigenen Onlineshop mit dem Slogan: „Von der Schnauze bis zum Schwanz“.

„Energie clever nutzen“

Familie Frilling hatte ein klares Ziel, als sie ihren Betrieb fit für die Zukunft machten: Die benötigte Energie für den Familienbetrieb wollten sie selbst produzieren. Ökologisch, umweltverträglich und autark. Nun werden der moderne Sauenstall und auch das Wohnhaus mit einer PV-Anlage und einer zentralen Mehrstoff-Biomasseheizung versorgt ‑ dafür sorgen das Betriebsleiterehepaar Anne und Georg Frilling gemeinsam mit Oma Ursula.

Pferde und Gemüse – diese Kombination hat nicht jeder

Familie Berger, das sind Gunthard Berger mit Frau Susann, Tochter Jessica und Mutter Waltraud, Susanns Vater Hans Hoffmann und Gunthards Neffe Fabian Scherbacher, bewirtschaften in Lichtenwald gemeinsam ihren vielseitigen Betrieb. Die drei Schwerpunkte sind Obst und Gemüse, der Agrarbetrieb und der Reitstall.

Kuh Kunst Kulinarisches

Der Bio-Betrieb der Familie Kaemena im Blockland setzt auf eine eiskalte Geschäftsidee. Sie bieten Biospeiseeis an, hergestellt aus der Milch ihrer 70 Kühe. Doch um zwei Familien dauerhaft zu ernähren, entstand durch die generationsübergreifende Planung von Birte und Harje Kaemena mit den Eltern Heike und Bernhard ein Gesamtkonzept: Aus dem alten Kälberstall wurde eine Eisdiele mit Hofcafé, in Altgebäuden entstanden Ferienwohnungen und eine Ausstellung zeigt Werke von Künstlern aus der Region.

Landwirtschaft sehen und verstehen

Familie Augst – das sind Senior Helmut (78), Betriebsleiter Matthias (38) und dessen Frau Silke (41) mit Malte (11) und Jendrik (5) – leben gemeinsam auf ihrem Hof im Westerwald. Sie bewirtschaften 225 ha Acker und Grünland, melken 50 Kühe im Melkroboter und halten 350 Legehennen in 2 Hühnermobilen.